Kurz & knapp
Die Maklercourtage beim Verkauf einer Wohnimmobilie liegt in Deutschland 2026 bei 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer vom Kaufpreis. Seit dem Wohnimmobilien-Vermittlungsgesetz vom Dezember 2020 wird sie zwingend zwischen Käufer und Verkäufer aufget
Immobilienmakler-Kosten auf einen Blick
Die Maklercourtage beim Verkauf einer Wohnimmobilie liegt in Deutschland 2026 bei 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer vom Kaufpreis. Diese Gesamtprovision wird seit dem Wohnimmobilien-Vermittlungsgesetz vom Dezember 2020 zwingend zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt — beide Seiten tragen jeweils die Hälfte.
Maklercourtage beim Wohnimmobilien-Verkauf 2026
| Position | Anteil (inkl. MwSt) |
|---|---|
| Gesamtcourtage vom Kaufpreis | 7,14 % |
| Anteil Käufer | 3,57 % |
| Anteil Verkäufer | 3,57 % |
Wichtig: Die Courtage berechnet sich prozentual vom Kaufpreis. Je höher der Kaufpreis, desto höher fällt der absolute Provisionsbetrag aus — der Prozentsatz selbst bleibt bei der hälftigen Teilung für beide Seiten gleich.
Preise nach Leistungsumfang
Beim Verkauf einer Wohnimmobilie ist die hälftige Teilung der Courtage gesetzlich vorgeschrieben: Käufer und Verkäufer zahlen seit dem 23.12.2020 jeweils 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Ein Makler darf seinen Anteil also nicht einseitig der Gegenseite aufbürden.
Was genau in der Courtage steckt, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Üblicherweise deckt sie die komplette Vermarktung ab — von der Wertermittlung über die Erstellung des Exposés bis zur Begleitung beim Notartermin. Lass dir den konkreten Leistungsumfang vor Vertragsabschluss schriftlich bestätigen, damit klar ist, wofür die Provision anfällt.
Diese Faktoren bestimmen den Preis
Da sich die Courtage prozentual vom Kaufpreis berechnet, hängt der absolute Betrag vor allem von folgenden Faktoren ab:
- Kaufpreis der Immobilie: Die Basis der Berechnung — die 7,14 Prozent inkl. MwSt beziehen sich direkt auf den Verkaufspreis.
- Hälftige Teilung: Seit Dezember 2020 trägt jede Seite je 3,57 Prozent inkl. MwSt, der Verkäufer kann die Last nicht komplett auf den Käufer abwälzen.
- Leistungsumfang: Wertermittlung, Exposé, Besichtigungen und Notarbegleitung können unterschiedlich tief abgedeckt sein.
- Region und Marktlage: Anbieter aus deiner Region kalkulieren je nach Nachfrage und Aufwand unterschiedlich.
Saisonale Sparpotenziale
Die Höhe der Courtage ist beim Wohnimmobilien-Verkauf durch die gesetzliche Teilung klar geregelt — gespart wird deshalb nicht über Tricks, sondern über kluge Vorbereitung. So holst du das Beste heraus:
- Leistungsumfang klären: Lass dir vor Unterschrift schriftlich geben, welche Leistungen die Courtage abdeckt — so vermeidest du Nachforderungen.
- Mehrere Angebote einholen: Vergleiche Anbieter aus deiner Region beim Leistungsumfang, nicht nur beim Prozentsatz.
- Teilung prüfen: Achte darauf, dass die hälftige Aufteilung von je 3,57 Prozent korrekt im Vertrag steht — sie ist seit dem 23.12.2020 Pflicht.
- Provision an Erfolg koppeln: Die Courtage wird marktüblich erst bei erfolgreicher Vermittlung fällig — kläre das vorab eindeutig.
Angebote richtig vergleichen
Ein seriöser Immobilienmakler benötigt eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO. Idealerweise weist er zusätzlich eine IVD-Zertifizierung oder eine Mitgliedschaft im Immobilienverband Deutschland (IVD) beziehungsweise im BVFI nach. Diese Punkte sind ein guter erster Filter, wenn du Anbieter aus deiner Region vergleichst.
- Gewerbeerlaubnis: § 34c GewO sollte vorliegen — danach darfst du ausdrücklich fragen.
- Verbandsmitgliedschaft: IVD-Zertifizierung oder Mitgliedschaft im IVD bzw. BVFI als Qualitätshinweis.
- Transparente Courtage: Die hälftige Teilung von je 3,57 Prozent inkl. MwSt muss klar im Vertrag stehen.
- Schriftlicher Leistungsumfang: Klare Auflistung, was die Provision abdeckt.
Häufige Fragen
Wie hoch ist die Maklercourtage 2026?
Die Maklercourtage beim Verkauf einer Wohnimmobilie liegt in Deutschland 2026 bei 7,14 Prozent inklusive Mehrwertsteuer vom Kaufpreis. Seit dem Wohnimmobilien-Vermittlungsgesetz vom Dezember 2020 wird
Wer zahlt den Makler beim Hauskauf?
Beim Verkauf einer Wohnimmobilie zahlen Käufer und Verkäufer seit dem 23.12.2020 jeweils die Hälfte der Maklercourtage, also je 3,57 Prozent inklusive Mehrwertsteuer. Diese hälftige Teilung ist gesetz
Wie finde ich einen guten Immobilienmakler?
Ein seriöser Immobilienmakler benötigt eine Gewerbeerlaubnis nach § 34c GewO und hat idealerweise eine IVD-Zertifizierung. Achten Sie auf Mitgliedschaft im Immobilienverband Deutschland (IVD) oder BVF
Quellen
Stand: September 2026Marktkontext
- Statistisches Bundesamt(Destatis)Offiziell
Offizielle Statistik Deutschland — Preisindizes, Verbraucherpreise, Branchenstatistik.
destatis.de → - Bundesagentur für Arbeit(BA)Offiziell
Beschäftigten- und Lohnstatistik nach Wirtschaftszweigen (WZ-Klassifikation).
statistik.arbeitsagentur.de → - Zentralverband des Deutschen Handwerks(ZDH)Offiziell
Dachverband des deutschen Handwerks — Konjunktur- und Strukturdaten Handwerk.
zdh.de →
Quellen (3)Stand: September 2026
Marktkontext
- Statistisches Bundesamt(Destatis)Offiziell
Offizielle Statistik Deutschland — Preisindizes, Verbraucherpreise, Branchenstatistik.
destatis.de → - Bundesagentur für Arbeit(BA)Offiziell
Beschäftigten- und Lohnstatistik nach Wirtschaftszweigen (WZ-Klassifikation).
statistik.arbeitsagentur.de → - Zentralverband des Deutschen Handwerks(ZDH)Offiziell
Dachverband des deutschen Handwerks — Konjunktur- und Strukturdaten Handwerk.
zdh.de →
Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2026 · Preisangaben sind Richtwerte aus Marktrecherche und können je nach Anbieter, Region und Projekt abweichen.
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